Rhy Art Fair Basel 2017. Nuova edizione, tradizionalmente in riva al Reno

Uno spazio di incontro per gli amanti dell’arte: Rhy Art Fair è la fiera internazionale di arte contemporanea che sviluppa il rapporto tra l’artista ed il pubblico, il tutto durante la grande settimana dell’arte a Basilea. Dal 15 al 18 giugno vengono presentate opere di artisti emergenti: dipinti, sculture, fotografia d’arte, arte digitale e molto altro ancora nel Rhypark Hall Basel. Rhy Art è il complemento perfetto per le fiere e gli eventi d’arte contemporaneamente presenti a Basilea, situato in una splendida cornice, porta l’arte, quella ancora non inflazionata, quella “da scoprire”, agli appassionati collezionisti che si riversano a Basilea da tutto il mondo.

Dalla sua creazione, nel 2015, Rhy Art Fair è diventata un trampolino di punta affidabile per gli artisti, che quest’anno provengono da 25 paesi diversi. Durante la scorsa edizione, il crescente volume di vendite e importanti contatti hanno creato un’atmosfera magica, i bei tempi sono tornati? Sono stati oltre 5.000 i visitatori (soprattutto collezionisti internazionali, galleristi e curatori) che hanno goduto dell’atmosfera giovane e positiva attorno a grandi opere d’arte, in un’area di eventi centrali ed esclusivi sulle rive del fiume Reno. La nuova edizione non sarà da meno, ricca di sorprese e nuova Arte.


Teaser by Jean-François Réveillard aka JfR

VERNISSAGE
 15 giugno h. 18-22

Apertura al pubblico
 16 giugno h. 11-20
 17 giugno h. 11-20
 18 giugno h. 11-20

Rhypark Basel
Muelhauserstr. 17
CH-4056 Basel
Tram 1 or 11

Lista completa e catalogo in PDF >>> https://www.rhy-art.com/files/2017/index.html

Espositori al Rhy Art Fair Basel 2017

AMARTE
Amarte – Galerie für Gegenwartskunst aus Aarau zeigt Karin Antoniucci-Hentschke mit Bildern und Thomas Welti mit Skulpturen.
Das plastische Werk von Thomas Welti vereint die zeitgemäße Formvorstellung mit dem alten Handwerk des Bildhauers und des Keramikers. Hauptthema seines Schaffens bildet der menschliche Körper, insbesondere der weibliche Akt, in seiner leicht abstrakten Darstellung. Seine Formen strahlen Harmonie und Sinnlichkeit aus und regen den Betrachter an, sich mit seinen Werken auseinanderzusetzen. Die Plastiken bestechen durch die Verbindung zwischen Abstraktion und Figuration, dem Spannungsfeld von Sichtbarmachen und Verdecken, der Sicherheit im Umgang mit dem Material, der Körperlichkeit und der Sinnlichkeit der Oberfläche, die durch jahrelange intensive Auseinandersetzung entsteht. Gegensätze wie Volumen und Hohlraum, Flächen und Linien, Bewegung und Statik, Dasein und Abwesenheit lassen ein harmonisches Wechselspiel entstehen. Seine Arbeiten sind eine Verschmelzung aus Geist, Handwerk und Material. Kunstwerke, die unmittelbaren Genuss anbieten und den Betrachter zum Mitdenken und Mitfühlen anregen.
Seit 30 Jahren arbeitet Karin Antoniucci als freischaffende Künstlerin und stellt im In-und Ausland aus. Die Malerei von Karin Antoniucci ist emotional und impulsiv. Sie handelt vom Menschen, von seinen Wünschen und Träumen. In Misch- und Collagetechnik lässt ihre neue Serie Mensch, Musik und Tradition miteinander verschmelzen. Die eingearbeiteten dreidimensionalen Fragmente von Originalinstrumenten sowie alte Musikerhandschriften öffnen den Raum zum historisch-Realen. Mit experimentellen Materialien und Techniken arbeitet die Künstlerin ebenfalls in der zweiten Serie, wo in vielen Portraits auch der Mensch im Mittelpunkt steht, mit seinen verschiedenen Facetten und Seelenzuständen.
INFO (Welti) / INFO (Antoniucci)

BASELIST – Collection EA: a road from Sumerians to Today
Baselist (Basel, Switzerland) is founded on the basic philosophy of pure art wisdom, as a rich well of all the possible differences of our modern, civilized world. Each collection contains special and unique artworks created by various artists of Mediterranean, Aegean and Mesopotamian origin.
Collection EA combines one of the earliest artworks of the world that have been created by Sumerians far back at BC 4000 – 2000, with a colourful and joyful understanding of modern art, named after the fun-loving and mischievous Sumerian god EA. All sculpture shapes are strictly inspired from their Originals some of which are still being exhibited in museums as British Museum, The Metropolitan Museum of Art. Each handmade sculpture generated with an intense ceramic craftwork process and painted unique, modern patterns of Aslihan Özgüner, reflecting the pure beauty derived from simplicity and contrast as well as the connection of tradition and modern; east and west. Respecting the originals, the sculpture shapes kept very simple, except for the big eyes; for as in Sumerian philosophy well described; they are the windows of our souls.
INFO

BIANCA BUROW
Bei der deutschen Künstlerin Bianca Burow bilden Menschen in Form figürlicher Zeichnungen, Skizzen und Skulpturen den Kern des Werkes. Flüchtige Momente, zufällige und schicksalhafte Begegnungen skizziert sie in spontaner Linienführung als Figurinen. In diesen Momentaufnahmen des Alltäglichen werden oft unbemerkte und vergängliche Situationen festgehalten. Mittels spontaner, sparsamer Linienführung mit Pinsel und Stift werden diese flexiblen Prozesse lebendig und der Betrachter zu eigenen Interpretationen angeregt. Für ihre Serie “mobile People”, die das Miteinander der Menschen im Zeitalter neuer Medien interpretiert, verwendet Burow historisches Eichenholz von 1696. Die Arbeiten auf Leinwand entstehen während langer Prozesse, in denen die Künstlerin bis zu 40 lasierende Ebenen aufträgt. Arbeiten auf Papier fertigt Burow mit chinesischer Tusche.
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BB CONTEMPORARY
Exklusiv präsentiert BB Contemporary die Venezia-Serie der Zürcher Fotografin Martina Villiger. Auf den mehrheitlich schwarz-weissen Fotografien erwachen Kanäle, Häuser und Gondeln zum Leben, immer begleitet und umrandet von ihren Reflexen im Wasser. Diese Bilder, bewegt und verschwommen von den Wellen werden zu abstrakter Realität. Diese Abstraktionen lassen den Betrachter den Atem und die Energie Venedigs verspüren. In der Stille enthüllen die Bilder die Stimmen von Passanten, deren Schritte, den Motor eines Schiffes, oder Wasser, das sich mit den Wellen bewegt. Auf Zehenspitzen realisiert Villiger ihre Fotografien, um das Geschehen dieser abstrakten Realitäten nicht zu stören. Die Bilder sind fragil, zufällig und momentan. Sie besitzen ein Eigenleben. Alle Fotografien sind mit analoger Kamera realisiert.
Das Projekt wurde erstmalig im Schweizer Kulturinstitut (Istituto Svizzero di Roma) gezeigt.
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AAG
Das Künstlerduo alpengluehen art group (aag) stellt auf der Messe aus. Deren Kombination von Collagen, Originalfotos, Computergrafiken aber auch eigene Ölgemälde, Lithografien und Handzeichnungen in digitalisierter Form bringt bei aag erstaunliche Resultate. Vordergründige Simplizität vereint sich mit künstlerisch-technischer Raffinesse.
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SABINE CEZ
Die belgische Künstlerin Sabine Cez erschafft filigrane Stahlskulpturen. In ihrer figurativen Darstellung fangen die scheinbar schwebenden Gebilde Emotionen ein, die sie in ihrem statischen Impuls einfriert. Die Zerbrechlichkeit des Lebens wird greifbar.
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MARTYN DUKES
Martyn Dukes stellt in Basel Werke aus seiner lange fortlaufenden Serie “Icons” aus. Sie spiegeln seine Faszination mit der Konsumwelt des Verbrauchers wider und erforschen die andauernden und vergötterten Symbole, die aus ihr entstanden sind. Martyn Dukes wurde in Nottingham, England geboren. In Kunst ausgebildet, lehrte er viele Jahre in Canterbury, arbeitete später in Frankreich und verlegte sein Atelier schliesslich nach Montagnola im Tessin. Dukes hat seit den 1980er Jahren in England und Frankreich ausgestellt und ist heute in zahlreichen privaten Sammlungen vertreten.
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RUBEN FREI
Ruben Frei arbeitet als freier Künstler in Aarburg / Aargau. Seine grossformatigen Bilder sind sehr eigen, stark von Farben, Schriftzügen und Figuren geprägt. Seine Inspiration holt sich der Künstler direkt aus dem Leben, dies spiegelt sich auch in seinen farbigen und lebhaften Bildern wider.

GALERIE FLOX
Galerie Flox zeigt die Künstler Thomas Kern (Dekern), Johannes Tiepelmann, Robin Zöffzig, Sandro Porcu und R. Poul Weile.
Galerie Flox wurde 2013 unter dem Motto “Zeitgenössische Kunst abseits der Metropolen – doch mitten in der Welt” in Kirschau östlich von Dresden eröffnet. Die Galerie präsentiert zeitgenössische Kunst mit einem breiten Kulturprogramm im ländlichen Raum, ist aber gleichzeitig mit urbanen Kunsträumen weltweit im Dialog. Ein zweiter Standort in einer europäischen Metropole ist in Planung.
In Basel sind Arbeiten aus den aktuellen Schwerpunkten der Galerie Flox zu sehen: Mit dem Begriff “Sächsischer Realismus” knüpft die Galerie an die Traditionen der in Mitteldeutschland ansässigen Kunsthochschulen (HbfK Dresden, HGB Leipzig, Burg Giebigenstein) und Freie Gruppen an, und greift neue Entwicklungen auf (Umfeld Neue Leipziger Schule, Baumwollspinnerei).
Ausstellungsschwerpunkte sind in Basel: – Malerei “Sächsischer Realismus”: Stephan Popella, Jörn Diederichs, Roman Weinig
– Malerei, Grafik aus dem Umfeld “Neue Leipziger Schule”: Neo Rauch-Schüler Johannes Tiepelmann, Robin Zöffzig
– Kinetische Objektkunst: Sandro Porcu
– Malerei “bildhafte Anarchie”: Thomas Kern (Neffe von G. Baselitz)
Mit dem Thema “Freie Emotionale Abstraktionen” greift die Galerie künstlerische Handschriften auf, welche aus dem Gefühl und Unterbewusstsein erzeugt werden. Die Ergebnisse sind dementsprechend eher gegenstandsloser, experimenteller Natur.
Der Schwerpunkt “Kinetische Skulptur” und Objekt wird fast ausnahmslos vom Künstler Sandro Porcu bestimmt. Mit Ironie und stets auf aktuelle Themen bezogen realisiert er Arbeiten von 5mm Größe (The Thinker nach Rodin) bis 9m Höhe (Momentum).
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GALARTFACTORY
Die Schweizer Gal Art Factory zeigt zeitgenössische Kunst (Malerei, Grafik, Skulpturen). 2016 gegründet von dem Unternehmer und Kunstsammler Johann Vodivnik, versteht sich die Schweizer Galerie GALARTFACTORY als innovative Plattform mit der erklärten Zielsetzung aussergewöhnliche Kunst aufzuspüren und zu vermitteln. Die heutige Schnelllebigkeit, das gleichzeitige Bedürfnis nach Entschleunigung, die bewusste Hinwendung zu inneren Werten und das Streben nach einem qualitätsorientierten Lebensfokus bilden die Eckpfeiler bei der Auswahl der Künstler und Kunstwerke.
Auf der Rhy Art Fair zeigt GALARTFACTORY Werke von: Igor Oleinikov, Russland (Malerei / Klasse Prof. Jörg Immendorff, Kunstakademie Düsseldorf / Meisterschüler Lüpertz); Eudald de Juana, Spanien (Bildhauer / Prof. an der Florence Academy of Art, Italien); Espen Eiborg, Norwegen, (Sammlung Oprah Winfrey und Robert Redford); Fiona Hernuss, Österreich (Malerei / MFA New York Academy of Art, Klasse Eric Fischl); Mike Groinig, Österreich (Grafik und Design); Peter Borcovics, Ungarn (Glaskunst, Objekte).
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GARLUN
Armando Garcia Luna (Garlun) wurde 1953 in Mexiko geboren, als das Land in vollem kulturellen und intellektuellen Wachstum war. Sein Talent und seine Leidenschaft auf künstlerischem Gebiet waren ausschlaggebend für seine Suche nach Schönheit und einem universellen Verständnis des Menschen. In seiner Dualität zwischen Wissenschaft und Kunst liess sich Garlun als Künstler und als Chemiker ausbilden, arbeitete neben Mexiko in Frankreich, den USA und heute in der Schweiz. Garluns Werke gründen auf seinen wissenschaftlichen Forschungen, meist verwandtes Material ist so auch Zement, auf dessen Gebiet er mehrere Patente hält. Garluns Bilder fordern den Betrachter heraus, Formen, Farbe, Licht und Schatten ergänzen sich mit Emotionen, immer auf der Suche nach Ästhetik. Mit millimetergenauer Präzision taucht der Künstler das Sehvermögen des Betrachters die kristalline Welt seiner Wirklichkeit. In seinen Bildserien erschafft Garlun Geschichten aus dem Alltag und der Welt dahinter. Leidenschaft, Qual, Liebe und Willen wachsen anstatt zu Chaos zu Frieden zusammen. Garlun arbeitet in großen Formaten mit Acryl auf Leinwand, die 3D-Effekte erreicht er mit Zement, Gips und PVC.
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GALERIE ZUM HARNISCH
Priska Medam, Direktorin der Galerie zum Harnisch (Allschwil / Basel), präsentiert auf der Rhy Art Fair eine Solo-Ausstellung von NiNi – Nicole Schraner aus Basel. In ihren Bildern kombiniert NiNi verschiedene Techniken wie Zeichnen, Skizzieren, Collagen und Druck. Sie verwendet dafür vielfältige Materialien wie Acryl, Teer, Wachs, Rost, Patina, Asche sowie Gegenstände aller Art. NiNis Arbeiten bestechen durch ihre raffinierte Struktur, die intensive Textur und die tiefe Expressivität. Die Werke schaffen durch die Integration von Alltagsgegenständen eine emotionale Brücke zum Betrachter, die verwendeten Objekte erhalten so eine neue sinnliche Bedeutung. Wahrnehmung und Sprache sind NiNis Leidenschaft. Zahlen und Wörter werden zu neuen grafischen Elemente verschmolzen. Die Schrift wird aus ihrem ursprünglichen Kontext zu einem neuen Brennpunkt extrahiert. Durch den Prozess aus Entstehung, Zerstörung und Schöpfung spiegelt die Künstlerin symbolisch ihre Philosophie des Lebenskreislaufes wider.
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SIMON KNESS
Simon Kness ist ein junger Künstler aus Widnau, Schweiz (Malerei).

RECYCLE ART
Recycle Art aus Bremgarten, Schweiz zeigt grosse Skulpturen aus ausgedienten Metallteilen.
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JOHANN KRALEWSKI
Für den Künstler Johann Kralewski gibt es keinen allgemeingültigen Schwerpunkt, der sich zeitresistent definieren liesse. Nach einer Kindheit im schlesischen Bergbaurevier und dessen kontrastreicher Landschaft von Halden, Schornsteinen und grünen Hügeln liess sich Kralewski zum Chemiker, Metallurgen und Fotografen ausbilden, bevor er in Malerei und Bildhauerei seine Leidenschaft fand. Heute lebt und arbeite Kralewski in der Schweiz.
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ONE TRUTH
Das Graffiti-Kollektiv One Truth startete 2003 in Zürich. Seit 2010 repräsentiert es die Brüder Pase und Dr.Drax. Bereits 1998 begannen sie mit Street Art und Urban Art und brachten früh ihre Graffiti-Werke auf Leinwände. Heute sind sie weltweit in Sammlungen und auf Auktionen vertreten. One Truth hat für multinationale Unternehmen Gebäudefassaden und Innenarchitekturen entworfen, hat nationale und internationale Wettbewerbe gewonnen, und wurde vom Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) zu den Olympischen Spielen in London 2012 und dem Expo Milano Swiss Pavillon 2015 eingeladen.
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JFR
In den Installationen von Jean-François Réveillard (JfR) sind alle Materialen und Medien präsent: Zeichnungen, 3D-Druck, Video, virtuelle Welten und soziale Netzwerke gehen hier Hand in Hand. Sie alle fungieren als Lupen und Spiegel, helfen dem Betrachter neue Sichtweisen auf die digitale Revolution und die damit einhergehenden strukturellen Veränderungen im gesellschaftlichen Leben zu entwickeln. Laut JfR erlaubt es wissenschaftliche Erkenntnis dem Menschen, sich von der Wissenschaft zu distanzieren. Selbst bezeichnet er sich als “Cross Media Picture Maker”. JfR reflektiert über Themen der modernen Zivilisation und das Verhältnis des Menschen zu seiner Umwelt. Der Künstler reisst den Betrachter seines Werkes buchstäblich mit in seine Vision der Welt, mit einer poetischen Ästhetik, die jeden anspricht. Schon in den 1980er Jahren hat Jean-François Réveillard in seinen Werken neue Technologien angewandt und 1997 eines der ersten europäischen Web-TV mit digitalem TV-Studio lanciert.
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HASSAN J. RICHTER
Der Fotograf Hassan J. Richter sieht sich als Monumentaldokumentar Ostdeutschlands. Er spürt den Wunden und Veränderungen der Wende von 1989 nach und hebt diese lokalgeschichtliche Erfahrung metaphorisch auf eine allgemeingültige Ebene menschlichen Umgangs mit Krisen und Werten. Für Hassan J. Richter befindet sich das Thema “Verfall” im Mittelpunkt seines künstlerischen Schaffens. Verfall steht sinnbildlich für den problematischen Umgang des modernen Menschen mit seiner eigenen Geschichte und dokumentiert einerseits die heutige Schnelllebigkeit und seine Vergänglichkeit als auch Verdrängungsprozesse, d.h. den menschlichen Unwillen, ein differenziertes Bild der Geschichte herzustellen und zu bewahren. Die Orte, die Hassan J. Richter dabei besucht, erzählen in ihrem Verfall von Menschen, die einstmals diese Plätze mit Leben erfüllten, von den Gewohnheiten und Bräuchen, von Freude und Leid die den Orten vor ihrem Verfall ihre Prägung gaben. Und genau diese Prägungen spiegeln sich in dem Verfall noch immer wider und werden mit dem magischen Glanz längst vergangener Zeiten erfüllt. Dem Künstler gelingt es mit seiner Fotografie, diese Magie der Vergangenheit in einzigartigen Momentaufnahmen einzufangen und künstlerisch reizvoll zu präsentieren. Die Bilder entstehen mit analoger Mittelformatkamera und Plattenkamera auf Negativfilm.
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SILVIA STROBOS-BUCH
Silvia Strobos ist eine holländische Künstlerin in Zürich. Strobos arbeitet aus ihrer Phantasie, ausgehend von einem gerasterten Chaos, in dem sie nach Mustern oder Menschen sucht. Ihre Werke sollen nicht die Realität simulieren – genau das macht ihre Kunst aussergewöhnlich.

VEES
Vees Studio sind Veronika Sharp und Burkard Löber aus Bayern. Das Künstlerpaar druckt seine fotografischen Werke direkt auf strukturiertem, gebürstetem Holz, wodurch eine besondere Haptik und Wärme entsteht.

CHRIS VAN WEIDMANN
In handwerklicher Perfektion entstehen bei der Kalligrafie-Künstlerin Chris van Weidmann atemberaubend präzise Werke. Aus der Distanz betrachtet ergeben sie ein Bild, erst aus der Nähe entdeckt man, dass das gesamte Werk aus der Handschrift der Künstlerin besteht. Text und Bild hängen so immer zusammen, wobei jedes Bild auch immer die ganze Geschichte beinhaltet.
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JESSICA WEYMANN
Jessica Weymann wurde in Guatemala geboren, lebt und arbeitet am Genfer See. Aufgewachsen in einer tropischen Umgebung, geprägt von unberührten Naturlandschaften und dem Erbe der alten Maya bringt Weymann die magischen Eindrücke ihrer Heimat zum künstlerischen Ausdruck. Jessica Weymann kombiniert in ihrer Kunst die künstlerisch-kulturellen Elemente Mittelamerikas und Europas.
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MARKUS WILLI
Der Schweizer Bildhauer Markus Willi findet seine Werkstücke als Baumstämme am Wald- oder Feldrand. Jeder Baum hat seine eigene Geschichte, bevor die künstlerische Formgebung beginnt.
Nach der Kettensäge wird geschnitzt, gehackt, geschliffen bis das Werk sozusagen fertig und doch lebendig ist.
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ELIANE ZINNER
Die Zürcher Künstlerin Eliane Zinner beschäftigt sich in ihren Bildern mit dem uralten Kulturgut «Kopftuch». Seit Menschengedenken wird das Kopftuch, ein simples Stück Stoff, auf verschiedenste Arten getragen. Es dient als Schutz, Schmuck und Statussymbol. Beim Begriff “Kopftuch” entstehen heute aber schnell negative und Angst auslösende Assoziationen. In den Bildern von Eliane Zinner wird das Kopftuch aus seinem Kontext gerissen. Es sind Kopftücher, in Abwesenheit eines Kopfes. Das Tuch, welches das Abwesende umhüllt, wird zu einer Skulptur, die dem fehlenden Gesicht gleichsam Kontur verleiht. Die Fantasie des Beobachters sucht das Gesicht des Wesens, um ihm eine Identität zu geben. Die Macht, die dem Kopftuch zugesprochen wird, wird in Frage gestellt. Es ist nicht das Kopftuch, das stört, sondern das Fremde. Es geht nicht darum, was das Kopftuch verhüllt, sondern was es über uns enthüllt, über unsere Vorurteile, unsere Ängste oder unsere Zugehörigkeit. Die Poesie, welche Eliane Zinner in ihren Arbeiten zeigt, nimmt den Betrachter aus seiner Realität. Die Betrachter werden zur Selbstreflektion angeregt.
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